Pressemitteilungen

20.02.2006   CeBIT 2006: Fehlerfreie Soft- und Hardware in Auto-Elektronik
Informatiker führen für automatischen Autonotruf eCall den Beweis, dass Soft- und Hardware garantiert keine Entwurfsfehler enthalten — BMBF-Forschungsprojekt Verisoft am CeBIT-Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

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08.09.2005   IAA PKW 2005: Fehlerfreie Soft- und Hardware in Auto-Elektronik
Informatiker führen für automatischen Autonotruf eCall den Beweis, dass Soft- und Hardware garantiert keine Entwurfsfehler enthalten — Thema des 2. Saarbrücker IT-Dialogs "Das 100% sichere Auto aus dem Saarland" auf der IAA PKW 2005 in Frankfurt

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26.08.2005   BMBF-Förderung macht Computersysteme sicherer

Mathematische Methoden für fehlerfreies Chip-Design entwickelt

Fehler beim Entwurf von Computer-Chips können sehr teuer und gefährlich werden. Mit Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sind jetzt mathematische Grundlagen entwickelt und erprobt worden, die Computersysteme deutlich sicherer machen, teilte das Ministerium am Freitag in Berlin mit. Im Rahmen des BMBF-Projekts Verisoft wurden Methoden entwickelt, mit denen mathematisch nachgewiesen werden kann, dass die Logik von Schaltungen keine Funktionsfehler enthält. Das BMBF verlängerte daraufhin die Laufzeit der Förderung um zwei Jahre bis 2007 und stockte die Fördersumme um 7,2 Millionen Euro auf 14,8 Millionen Euro auf.

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24.02.2005   Null Fehler in Auto-Elektronik

Informatiker arbeiten an dem Beweis, dass ein Betriebssystem frei von Entwurfs- und Programmierungsfehlern ist

Für die Sicherheit von Autos wird immer mehr Elektronik eingesetzt. Damit ist jedoch auch die Fehlerquote gestiegen. Laut ADAC sind ein Drittel aller Autopannen auf Mängel in der Elektronik zurückzuführen, rund 80 Prozent davon sind Softwarefehler. Eine Forschergruppe unter Leitung des Saarbrücker Informatik-Professors Wolfgang Paul arbeitet derzeit mit Hochdruck an einer Technologie, mit der formal garantiert werden kann, dass Automobilsysteme keine solche Fehler mehr enthalten. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen dann auf ein Auto-Notruf-System angewendet werden, das nach einem Unfall automatisch die Rettungsstelle alarmiert. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass man schon in naher Zukunft die Sicherheitstechnik in Autos und Flugzeugen ohne diese Korrektheitsgarantien nicht mehr vermarkten kann. Ihre Forschungsergebnisse stellen sie auf der CeBIT 2005 in Hannover vor.

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01.10.2003   BMBF fördert Standard für IT-Sicherheit

Garantie für Hard- und Software sowie Netzwerk- und Anwendungsebene

Trotz des Einsatzes von immer mehr Elektronik in sicherheitsrelevanten Bereichen fehlt bislang eine Standardmethode, die das fehlerfreie Funktionieren der Technik garantiert. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert daher Arbeiten zum so genannten geschlossenen integrierten Korrektheitsbeweis mit Methoden der Verifikation. Er soll Fehler bereits im Entwurf von autonomen oder integrierten Computersystemen erkennen und korrigieren können. Für die erste zweijährige Forschungsphase werde das BMBF 7,2 Millionen Euro zur Verfügung stellen, teilte das Ministerium am Mittwoch in Berlin mit. Die Federführung für das Projekt liegt bei der Universität des Saarlandes. Auf wissenschaftlicher Seite arbeitet sie mit den Technischen Universitäten Darmstadt, Karlsruhe und München sowie dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und dem Max-Planck-Institut in Saarbrücken zusammen. Industrielle Partner sind die Infineon Technologies AG, die T-Systems Nova GmbH, die BMW AG und die mittelständische Absint GmbH.

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25.08.2003   Projektbeginn Verisoft

Verisoft ist ein langfristig angelegtes Forschungsprojekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (bmb+f) gefördert wird. Ehrgeiziges Projektziel ist die durchgängige, formale Verifikation von Computersystemen: die korrekte Funktionsweise von Systemen, wie sie beispielsweise im Automobilbau, in der Sicherheitstechnologie und auf dem medizinisch-technischen Sektor zum Einsatz kommen, soll mathematisch bewiesen werden. Die Beweise werden dabei computergestützt geführt, um menschliches Versagen der beteiligten Wissenschaftler nach Möglichkeit auszuschließen. Die gewonnenen Erkenntnisse und erzielten Fortschritte sollen dabei helfen, deutschen Unternehmen aus diesen Sparten dauerhafte internationale Wettbewerbsvorteile zu schaffen.

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Revision 14 Mar 2006