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Saarbrücken (pk). Wie funktioniert ein Airbag möglichst
fehlerlos? Das möchte das Projekt "Verisoft" unter
anderem erforschen. In dem vom Bundesforschungsministerium mit
insgesamt 7,4 Millionen Euro geförderten
"Verisoft"-Projekt suchen Forscher und Studenten für
zunächst zwei Jahre nach der Möglichkeit, die Korrektheit
von Computersystemen mathematisch zu beweisen. "So könnten
wir künftig menschliches Versagen beim Design computergesteuerter
Systeme weitgehend ausschließen", erklärt der Leiter
des Projektmanagements Thomas In der Rieden. Deutsche Unternehmen
sollen dann aus den Forschungsergebnissen Vorteile im internationalen
Wettbewerb gewinnen. Von der gesamten Fördersumme fließt
der Löwenanteil von 3,3 Millionen Euro nach Saarbrücken, wo
sich die Universität, das Max-Planck-Institut und das Deutsche
Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz an
"Verisoft" beteiligen. "Spannend ist unser Projekt vor
allem für Studenten, die eine Diplomarbeit oder Dissertation mit
Praxisbezug schreiben möchten", so In der Rieden. Denn in
dieser Forschung würden konkrete Systeme bearbeitet, die
später auch eins zu eins in der Industrie angewandt werden
sollen. "Die Berufsaussichten sind exzellent", so der Leiter
des Projektmanagements. Am deutschlandweiten Projekt arbeiten auch die
Technischen Universitäten in Darmstadt und München, sowie
die Universität Karlsruhe mit. Beteiligt an "Verisoft"
sind außerdem Unternehmen wie Infineon, T-Systems oder BMW.
Quelle: Saarbrücker Zeitung
Datum: 02.09.2003
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